Sich übermäßig, intensiv und ungeschützt UVA- und UVB-Strahlen beim “Sonnengenuss” auszusetzen, hat nicht nur akute Wirkungen, sondern kann zu Langzeitschäden bis hin zu lebensgefährlichem Hautkrebs führen.
Ein Sonnenbrand ist bald wieder vorbei und „oberflächlich“ betrachtet ist Ihrer Haut nichts anzusehen. Aber Vorsicht: Ihre Haut merkt sich jeden Sonnenbrand ein Leben lang. „Die Haut vergisst nichts!“
Wiederholte schwere Sonnenbrände, besonders in der Kindheit und frühen Jugend, erhöhen das Risiko der Entstehung eines malignen Melanoms. Die Gesamtmenge an UV-Belastung eines Lebens kann ebenso das Melanomrisiko erhöhen, aber auch das Risiko für andere Hautkrebs-Typen. Da das maligne Melanom besonders gefährlich ist, sollte hier besonderes Augenmerk auf Vorsorge gelegt werden.
Die Entstehung dieser beiden, sehr oft auftretenden Hautkrebs-Typen, so genannter Nichtmelanom-Hautkrebs (auch als “weißer Hautkrebs” bezeichnet), wird durch häufige UV-Strahlung während eines Lebens gefördert. Diese Tumoren kommen auch in Bayern gehäuft vor. Im Gegensatz zum malignen Melanom sind Todesfälle aber selten.
Häufige und übermäßige Sonnenbestrahlung - auch ohne Hautrötung - führt zu vorzeitiger Hautalterung.
Diese Linsentrübung des Auges wird durch UV-Strahlen wesentlich beeinflusst und ausgelöst.
Auf Ihrer Haut können Sie vieles entdecken: Muttermale, Leberflecke und braune Hautflecken. Pigmentmale, die eigentlich harmlos sind aber im Lauf der Zeit zu wuchern und sich zu verändern beginnen könnten. Beispielsweise durch zuviel UV-Strahlung.
Wenn Sie eine oder mehrere der genannten Auffälligkeiten feststellen, sollten Sie auf jeden Fall unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen.