Wie lange Sie in der Sonne bleiben können und welche Schutzmaßnahmen für Sie die richtigen sind, hängt von folgenden Faktoren ab:
Deshalb ist es gut zu wissen, welchen Hauttyp Sie haben. Mit unserer kleinen „Hauttypologie“ finden Sie das schnell heraus.
Jede Haut hat ihre “Eigenschutzzeit”, d. h. man kann sie eine bestimmte Zeit der Sonne aussetzen, ohne dass sie gefährdet ist.
Dieser Eigenschutz der Haut hängt vom Hauttyp ab. Bei Verwendung von Sonnenschutzmitteln errechnet sich die maximale Verweildauer in der Sonne durch Multiplikation der Eigenschutzzeit mit dem Lichtschutzfaktor des Sonnenschutzmittels.
Jede Minute Sonnenaufenthalt mehr, die über die Schutzzeit hinaus geht, schadet Ihrer Haut auch ohne spürbare Veränderung wie Sonnenbrand. Zur Vermeidung von Hautschäden sollten Sie die maximale Verweildauer in der Sonne nur zu zwei Drittel ausnutzen. Jeder Sonnenbrand hinterlässt Spuren in der Haut, wenn er auch "scheinbar schadlos" wieder vergeht.
Schön braun ist schön ungesund.
Dass gebräunte Haut gesund ist, ist ein Trugschluss und gefährlicher Irrglaube. Dies gilt auch für Bräune durch künstliche UV-Strahlung. Wer trotzdem gerne ins Solarium geht, sollte die Schutzregeln unter www.unserehaut.de beherzigen.

Haut: sehr hell und blass, häufig Sommersprossen
Haare: rötlich bis blond
Reaktion auf Sonne: Sonnenbrand, keine Bräunung
Eigenschutzzeit:
(hoher UV-Index) 10 Minuten

Haut: hell, zu Sommersprossen neigend
Haare: blond bis braun
Reaktion auf Sonne: Sonnenbrand, keine Bräunung
Eigenschutzzeit:
(hoher UV-Index) 15 Minuten

Haut: leicht getönt
Haare: dunkelblond, braun
Reaktion auf Sonne: mäßiger Sonnenbrand, gute Bräunung
Eigenschutzzeit:
(hoher UV-Index) 20 Minuten

Haut: hellbraun bis braun
Haare: dunkelbraun, schwarz
Reaktion auf Sonne: kaum Sonnenbrand, starke Bräunung
Eigenschutzzeit:
(hoher UV-Index) 30 Minuten